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Geschichte - Wissenswertes - Beyenburger Portal - Informationen zu Beyenburg

Geschichte

Beyenburg – gestern und heute

Im Jahre 1929 wurde der Ort Beyenburg, der früher zu Lüttringhausen gehörte, ein Stadtteil von Wuppertal. Als östlichster Stadtteil der Großstadt genießt Beyenburg bis zu dem heutigen Tag den Ruf eines idyllischen “Dörfchens”, umgeben von Wäldern und Wiesen,dass nicht nur zur Sommerzeit immer wieder von Naherholungssuchenden besucht wird.

Eines der ältesten Gebäude Beyenburgs ist die Klosterkirche. Noch älter als die Kirche ist die Geschichte des Ordens, dessen Mönche hier einst gebetet und gearbeitet haben, und die es noch tun.

Südlich des Ortes, auf dem Berg an der Steinhauser Straße, befindet sich ein alter Friedhof. In seiner Nähe stand schon vor 1189 ein festes Haus. Im Gegensatz zu den Holzhäusern jener Zeit war es aus Stein gebaut und hieß deshalb Steinhaus. Das Steinhaus gehörte dem Grafen von Berg und hatte wohl die Aufgabe, als Rasthaus oder in unsicheren Zeiten als Zufluchtsstätte zu dienen. Seine Bewohner halfen die nahegelegene Straße und die Wupperbrücke an der Grenze zur Grafschaft Mark zu sichern.

Vermutlich im Jahre 1298 schenkte Graf Adolf von Berg seinen Hof Steinhaus den Mönchen des Ordens der Kreuzbrüder, die aus den Niederlanden anreisten. Sie gründeten hier das “Keuzbrüderkloster zum Steinernen Haus”. Ihre Kapelle war der Heiligen Maria Magdalena geweiht.

Es heißt, dass die Kreuzbrüder, die sich später Kreuzherren nannten, sich durch die Nähe der Straße gestört fühlten. Wahrscheinlich zogen sie wegen des rauhen Klimas von der Hochfläche ins mildere Tal, nachdem ihnen Graf Wilhelm von Berg 1302 den Bergrücken in der Wupperschleife und ein Gehölz zum Klosterbau geschenkt hatte.

Das Kloster, dessen östliche Seite und die nach Süden gelegene Kirche noch erhalten sind, war im Viereck gebaut. Auf die endgültige Fertigstellung des Klosters weist die Jahreszahl 1497 hin. Es brannte häufig nieder, so in den Jahren 1615 und zuletzt 1735, als auch die meisten Urkunden vernichtet wurden.

Um das Kloster entstand im Laufe der Zeit eine Siedlung. Höfe, Wiesen und Wälder wurden den Kreuzherren geschenkt, die bald Besitz hatten bis Langerfeld, Ronsdorf und Barmen. Auch die wichtige Wupperbrücke, die erst 1563 aus Stein erbaut worden war, gehörte dem Kloster. Von einstigem Wohlstand zeugen noch Kanzel, Barockaltar, Orgel und das reichgeschnitzte Chorgestühl. Das wertvollste Kunstwerk in der Kirche ist das Altarbild, das die Kreuzigung darstellt. Vermutlich wurde es von einem Schüler des Malers Rubens gefertigt.

Als im Jahre 1803 die Klöster aufgelöst wurden, zogen auch die Kreuzherren von Beyenburg fort. Die kath. Gemeinde erhielt die Klosterkirche als Pfarrkirche. Die Ländereien wurden verkauft und die wertvolle Bibliothek wurde öffentlich verbrannt. Ein wertvolles Meßbuch aus der Zeit um 1450 ist erhalten geblieben und befindet sich heute im Museum Haus Martfeld in Schwelm.

Seit 1963 sind wieder Kreuzherren in Beyenburg. Das Klostergebäude und die Kirche sind vorbildlich instandgesetzt und laden zu einem Besuch und zum Gebet ein.